Ihr neuer Holzfußboden

Written by admin on Mai 20th, 2016. Posted in Allgemein

Kirchholzboden

Kirschbäume sind Ihnen sicher eher als Obstbäume bekannt. Aber auch als Ausgangsmaterial für Kirsche Dielen findet diese Baumart Anwendung. Sowohl einheimische, als auch ausländische Kirschbäume werden für Massivholzdielen eingesetzt.

Technische Eigenschaften

Kirschbaumholz ist relativ hart. Es weist auch bei Belastung eine gute Formstabilität auf. Die Farbgebung verläuft in dunklen rötlichen bis braunen Tönen. Infolge von Lichteinwirkung kann eine Nachdunklung entstehen. Kirsche Dielen können mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden. Dazu ist beim Verlegen eine Verklebung mit der sehr eben zu haltenden Unterbodenschicht empfehlenswert. So sollte auch eine Rissbildung weitestgehend vermeidbar sein, wenn das Holz vor der Verarbeitung richtig getrocknet wurde. Auch ein späteres Versiegeln Ihrer Massivholzdielen wäre nützlich. Lassen Sie sich günstigerweise von einem Fachmann dazu beraten.

Raumwirkung

Kirsche Dielen verleihen Ihrem Raum ein besonders edles Aussehen und erzeugen von sich aus ein hohes Maß an Eleganz. Von der Farbe her wirkt Ihr Fußboden aus Kirschbaumholz warm und strahlt Wohnlichkeit aus. Die sehr interessante Maserung Ihrer Kirsche Dielen unterstreicht Ihr behagliches Ambiente. Der sehr dekorative Holzfußboden zaubert Lebendigkeit in Ihre Räumlichkeiten.

Einrichtungs- und Gestaltungsmöglichkeiten

Bei der Einrichtung Ihrer Räume sind durch die Kirsche Dielen keinerlei Grenzen gesetzt. Sie können also ganz nach Ihrem individuellen Geschmack wählen, welche Möbel Sie aufstellen. Besonders zu empfehlen sind ebenfalls aus Massivholz gefertigte Schränke und Stühle. Auch ein Holztisch passt sehr gut zu Ihrem neuen Holzfußboden. Dezent gemusterte und hell gehaltene Wände und Gardinen hellen den Raum auf. Kirschholz bewirkt einen schönen klassischen Eindruck. Wenn Sie mögen, können Sie Ihr Wohnambiente aber auch mit modernen Gestaltungselementen ergänzen. Mehrere Grünpflanzen runden das Wohnambiente stilvoll ab und tragen sogar zu einer gesunden Raumluft bei.

Käfer mit Vorliebe für Parkettböden

Written by admin on Mai 20th, 2016. Posted in Allgemein

Parkett

Er frisst sich in Ihren Parkettboden und richtet trotz seiner geringen Größe massiven Schaden an. Der Parkettkäfer sorgte im Februar 2008 für Aufmerksamkeit, nachdem er sich im Berliner Bode-Museum im Fußboden ausgebreitet hatte.

Wie entsteht der Schaden?

Ursprünglich aus Mitteleuropa stammend, wurde der Parkettkäfer nach Deutschland eingeschleppt. Er ist 2,5 bis 5 Millimeter lang und rotbraun bis schwarzbraun gefärbt. Seine Larven sind die eigentlichen Störenfriede. Sie ernähren sich ausschließlich von trockenem Holz, weil es einen hohen Zucker- und Stärkegehalt besitzt. Mit Vorliebe befällt der Parkettkäfer Tropenhölzer und einheimische Laubhölzer, beispielsweise Eiche und Ulme. Einmal angekommen, legt das Weibchen seine Eier in kleine Ritzen im Holz. Die Eilarven nagen sich nach dem Schlupf weiter in die Tiefe. Mit der Zeit entstehen immer mehr Gänge unter der Oberfläche, die das Holz instabil werden lassen.

Wie erkennen Sie einen Befall?

Den ausgeschlüpften Käfer zu entdecken, gestaltet sich als schwierig. Mit seiner geringen Größe ist er nicht leicht zu entdecken. Einen Befall erkennen Sie an winzig kleinen Löchern im Parkett. Das sind die Ausfluglöcher der geschlüpften Parkettkäfer. Um die Löcher herum können Sie helles, feines Holzmehl sehen, welches durch den Fraß entstanden ist. Es können übrigens bis zu 2 Jahre vergehen, bis Sie etwas bemerken.

Wie bekämpfen Sie die Plage?

Wenn Sie einen Befall festgestellt haben, sollten Sie sofort etwas dagegen tun. Am besten schalten Sie einen Fachmann ein, der die für Ihren Boden am besten geeignete Bekämpfungsmethode gegen den Parkettkäfer auswählt. Möglich sind Methoden mit Hitze, Kälte oder Pestiziden. Am wenigsten schädlich für die eigene Gesundheit ist eine Behandlung mit Mikrowellen oder einem heißen Luftstrom.

Rustikal und modern zugleich

Written by admin on April 19th, 2016. Posted in Allgemein

Holzfußboden

Böden aus Erlenholz muten modern und rustikal zugleich an und sind äußerst resistent gegenüber Feuchtigkeit. Da das Erlenholz in weiten Teilen Europas vorkommt, kann es auf nachhaltige Weise gewonnen werden. Erlen sind sogenannte Splintholzbäume, bei denen das Splint- und das Kernholz keine Farbunterschiede aufweisen. Das Erle Parkett ist zumeist dezent rötlich gefärbt und weist feine Poren auf, die eher zerstreut angeordnet sind. Dunkle Astansätze sind vereinzelt ersichtlich und tragen zur urigen Optik des Bodenbelags bei. Zudem ist das Holz unempfindlich in Hinblick auf Nässe, sodass Sie es bedenkenlos in Küche und Bad verlegen können. Dies ist vor allem deshalb der Fall, weil Erlen häufig an Ufern von Seen und Flüssen zu finden sind. Die Bäume haben ein einzigartiges Belüftungssystem, das sie gegenüber Fäulnis im Wasser resistent macht.

Die qualitativ hochwertige Bodenstruktur bleibt lange erhalten, wenn Sie das Parkett ordnungsgemäß pflegen. So lässt sich das Erle Parkett bei Kratzern beispielsweise abschleifen. Es ist empfehlenswert, präventiv eine Lackschicht auf den Massivholzboden aufzutragen, welche die Holzoberfläche schützt.

Erle Parkett hat einen warmen und hellen Charakter und ist deshalb besonders gut für kleine Räumlichkeiten geeignet. Auf diese Weise wird der Raum optisch vergrößert und wirkt leicht und lichtdurchflutet. Weiße, moderne Möbelstücke harmonieren optimal mit dem Holzfußboden, während sich dunkles Mobiliar recht gut abhebt. Der rustikale Touch, den das Erlenholz aufgrund seiner Astansätze aufweist, trägt zum naturnahen Aussehen des Erle Parketts bei. Die Maserung ist jedoch dezent und die Poren sehr fein, sodass es immer noch modern anmutet. Antike Möbel aus Nuss- oder Kirschbaum kommen auf dem neutralen Fußboden ebenso gut zur Geltung wie Schränke, Kommoden und Sideboards aus Ebenholz oder aus tropischen Hölzern.

Mehrschichtparkett vs. Massivparkett

Written by admin on April 19th, 2016. Posted in Allgemein

Massivparkett

Massivparkett und Mehrschichtparkett sind die beiden Arten von Parkett, die am häufigsten verbreitet und für verschiedene Einsatzzwecke optimal geeignet sind. Dabei sollten Sie bei der Wahl darauf achten, dass diese Parkettarten unterschiedlichen Belastungen standhalten. Mehrschichtparkett lässt sich schneller und einfacher verlegen, während Massivholzparkett stets wieder aufgearbeitet und entsprechend Ihrer Wünsche behandelt werden kann.

Massivparkett besteht aus einer durchgängigen Schicht Holz und wird zumeist ganzflächig verklebt. Zunächst verlegen Sie die unbehandelten Holzplatten, die Sie erst nachträglich mit Öl oder Lack behandeln. Diese Art von Bodenbelag ist stabil und robust und verfügt über eine lange Haltbarkeit von mindestens zehn Jahren. Des Weiteren haben Sie die Wahl, ob Sie für die Nachbehandlung des Massivholzes Wachs, Öl oder Lack einsetzen. Auch das Verlegemuster ist frei wählbar. Für den Trockenbau ist zudem ein sogenanntes Stabparkett erhältlich, das Sie unsichtbar vernageln können. In öffentlichen Gebäuden und Werkstätten hat sich das Industrieparkett bewährt, ein Massivparkett, welches eine besonders hohe Dicke hat und damit äußerst widerstandsfähig ist.

Mehrschichtparkett hingegen ist ein Fertigparkett, das sich aus drei Holzschichten zusammensetzt, die miteinander verleimt sind. Dabei besteht zumeist nur die oberste Dekorationsschicht aus Hartholz, während die anderen Schichten aus Nadelholz bestehen. Die Holzplatten wurden bereits behandelt und können mithilfe einer Nut-Feder-Verbindung verlegt werden. Auch, wenn das Mehrschichtparkett etwas weniger robust ist als das Massivparkett, ist es immer noch sehr stabil und haltbar. Zudem sind Sie dank der Nut-Feder-Verbindung in der Lage, den Bodenbelag einfach und schnell zu auslegen. Das Abschleifen und die Behandlung mit Wachs oder Öl sind ebenfalls nicht nötig, da diese Arbeiten schon im Vorfeld erledigt wurden. Des Weiteren haben Sie die Wahl, ob Sie es schwimmend verlegen oder ganzflächig verkleben.

Ihr neuer schöner heller Fußboden

Written by admin on März 22nd, 2016. Posted in Allgemein

Ahornfußboden

Ahorn Dielen können sowohl aus einheimischen, als auch aus importiertem Ahornholz hergestellt werden, denn Ahorn kommt in fast ganz Europa, Nordamerika und einigen Teilen Asiens vor. Bei der Nutzung der einheimischen Arten wie beispielsweise Bergahorn, Feldahorn und Spitzahorn fällt die Ökobilanz besonders günstig aus.

Technische Eigenschaften

Ahorn Dielen sind in der Regel hell und hart. Dieses Holz weist eine hohe Festigkeit und Formstabilität auf. Es lässt sich gut bearbeiten und ist unempfindlich gegenüber Pilzbefall. Ein relativ gutes Schwindverhalten und eine hohe Farbstabilität zeichnen diese Holzart aus. Einheimische Ahorn Dielen können auch gut mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden. Die Oberflächen der Massivholzdielen können geschliffen, gehobelt, lackiert oder geölt werden. Lassen Sie sich hierzu vor dem fachgerechten Verlegen von einem Fachmann beraten. Die Verlegung kann geschraubt oder in geklebter Form erfolgen.

Raumwirkung

Ahorn Dielen haben eine interessante dezente Maserung und verzaubern Ihren Raum mit einer besonderen Eleganz. Die helle weiße bis gelbliche Färbung erzeugt eine freundliche Wohn- und Wohlfühlatmosphäre und hellt das Zimmer insgesamt auf. Naturbelassene Ahorn Dielen unterstreichen einen natürlichen Charakter des jeweiligen Raumes. Diese Dielen wirken unabhängig von der Größe Ihres Raumes in jedem Fall sehr dekorativ und einladend.

Einrichtungsstile und Gestaltungsmöglichkeiten

Mit diesen Massivholzdielen stehen Ihnen alle Gestaltungsmöglichkeiten offen. Es sind nahezu alle Einrichtungsstile möglich. Besonders schön wirken dunkle Möbel oder dunkle Sockelleisten als Kontrast zum hellen Ahornfußboden. Naturfarbene Stuhlpolster oder Sofadecken erhöhen den natürlichen Eindruck, den Sie mit einem dunklen Blumenständer mit mehreren Grünpflanzen noch zusätzlich betonen können. Die edlen Ahorn Dielen heben sich von kräftig farbigen Wänden oder Türen gut ab. Es bleibt Ihrem individuellen Geschmack überlassen, ob Sie rustikale oder moderne Möbel in den Raum stellen.

Schöne Optik, leicht Verarbeitung

Written by admin on März 22nd, 2016. Posted in Allgemein

Massivholzdielen

Kiefernholz zeichnet sich durch seine schöne helle Färbung und die kräftige, natürliche Maserung mit dunklen Astzeichnungen aus. Das lässt das Holz warm und sehr lebendig erscheinen. Mit Kiefer Massivholzdielen schaffen Sie somit einen Boden, der dekorativ gemustert ist, und eine natürliche Atmosphäre im Raum verbreitet.

Verschiedene Färbungen des Nadelholzes

Wer an Kiefernholz denkt, sieht meist die hellen Farbtöne des Naturholzes vor sich. Doch für die Kiefer Massivholzdielen kommen die verschiedensten Färbungen infrage, je nachdem, wie das Holz behandelt wurde. Das unbehandelte oder geölte Holz hat die typische helle Färbung mit den eindrucksvollen Masern, kann aber auch in Honig- und Bernsteinfarben schimmern. Weiß oder dunkel lasiert entstehen ganz neue Eindrücke. Dank der vielseitigen Farbschattierungen können Sie Dielen aus Kiefernholz ganz nach ihrem Geschmack und passend zu verschiedenen Einrichtungen wählen. Das natürlich hell bis gelblich-rötlich gefärbte Holz mit dunklen Ästen und leicht dunkleren Jahresringen harmoniert besonders gut mit einer rustikalen Einrichtung mit viel Holz und natürlichen Farbgebungen oder auch zu modernen puristisch, minimalistischen Wohnstilen. Helles, dunkles, farbiges Leder passt hier ebenso gut. Gut vertragen sich helle Böden mit allen Farben und farbenfroher Gestaltung. Die hellen Naturhölzer eignen sich auch für kleine Räume oder für Räume mit weniger Lichteinfall.

Verarbeitung, Pflege

Kiefer Massivholzdielen lassen sich gut verarbeiten, hobeln und sägen, sind leicht zu bohren und zu leimen. Lasur und Lack brauchen meist eine Vorbehandlung, da das harzige Holz die Haltbarkeit beeinträchtigen kann. Das naturbelassene Holz von Kiefer Massivholzdielen sollte mit einem guten Holzöl behandelt werden. Für Frischholz empfiehlt sich auch das Laugen. Gegen das Nachdunkeln im Lauf der Zeit gibt es spezielle Holzpflegemittel für Kiefer.

Holz arbeitet – Drei Tipps für ausgeglichene Temperatur- und Klimaverhältnisse

Written by holzland-admin on März 18th, 2016. Posted in Allgemein

holz

Wenn Sie in den entspannten Feierabend aufbrechen, macht Ihr Parkettboden unter Umständen Überstunden. Holz arbeitet. Damit ist umgangssprachlich gemeint, dass Holz sich bei unterschiedlichen Temperatur- und Klimaverhältnissen ausdehnt beziehungsweise zusammenzieht. Dieses hin und her führt in schlimmsten Fall zur Entstehung von Fugen und Rissen, die wiederum noch mehr Feuchtigkeit ins Holz lassen. Wie Sie dieses Szenario möglichst erfolgreich verhindern, zeigen wir Ihnen mit drei einfachen Tipps.

1. Gleichmäßiges Raumklima schaffen

Holz-Fußböden sind bereits häufig auf einen bestimmten Feuchtigkeitsgehalt genormt. Dieser liegt bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent, wobei die Raumtemperatur im Idealfall zwischen 18 und 20 Grad Celsius liegen sollte.
Wenn Sie sich an diesem Normwerten orientieren, minimieren Sie die Gefahr, dass Ihr Parkettboden übermäßig arbeitet. Achten Sie auch auf richtiges und regelmäßiges Lüften und passen Sie in den Wintermonaten die Luftfeuchtigkeit mit Hilfsmitteln an. Zu trockene Luft schadet Ihrem Holz ebenso, wie zu feuchte.

2. Mehrwert durch Mehrschicht

Massivholzböden sind Quell- und Schwundprozessen besonders stark ausgeliefert. Aus diesem Grund erfreuen sich in jüngster Vergangenheit Fußböden, die aus mehreren Holzschichten aufgebaut sind, extremer Beliebtheit. Hierbei handelt es sich um das allseits beliebte Mehrschichtparkett oder wahlweise Mehrschichtdielen.
Der Vorteil von mehrschichtigem Parkett liegt darin, dass die Schichten den „Arbeitsprozess“ von Holz relativ gut abfangen und einem Verziehen somit verhindern.

3. Wählen Sie ein ruhiges Holz

Holz ist nicht gleich Holz. Manche Hölzer reagieren schneller auf extreme Witterungsverhältnisse, andere stärker. Hierfür bekannt sind unter anderem Buche und Ahorn. Wer auf der Suche nach möglichst klimastabilen Holzarten ist, sollte auf die heimische Eiche oder Exoten wie Doussie, Merbau oder Iatoba, zurückgreifen.

Letztlich können Sie allerdings tun und lassen was Sie wollen. Holz arbeitet. Und dies lässt sich bei einem der ältesten aller Naturprodukte auch nicht vermeiden.

 

Das Schmuckstück unter dem Teppich: Wie restauriere ich meinen alten Dielenboden? [Teil 3]

Written by holzland-admin on März 14th, 2016. Posted in Allgemein

Nachdem wir Ihnen im letzten Teil verschiedene Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung Ihres alten Dielenbodens vorgestellt haben, möchten wir Ihnen im dritten Teil unserer Reihe zum Thema „Restauration von alten Dielenböden“ noch ein paar Tipps zur richtigen Pflege mit auf den Weg geben, damit Sie an Ihrem neu aufgearbeiteten Schmuckstück noch lange etwas haben!

 

Die Zwischenreinigung

Mit Zwischenreinigung oder auch Unterhaltsreinigung wird die alltägliche Reinigung des Bodens bezeichnet. Gröbere Verschmutzungen, wie Sand und kleine Steinchen, entfernen Sie, egal ob ihr Boden gelaugt, geölt, gewachst oder lackiert ist, mit einem Besen oder Handfeger. Dieser sollte weiche Borsten haben, da sich in harten Borsten Dreck verfangen und das Holz verkratzen kann. Hat sich ein dünner Staubfilm über ihren Holzboden gelegt, greifen Sie am Besten zum Staubsauger. Achten Sie jedoch darauf immer den Bürstenaufsatz zu verwenden, um den Boden nicht zu beschädigen. Alternativ können Sie auch mit einem feuchten Lappen über das Holz wischen. Überschwemmen Sie jedoch den Boden dabei bitte nicht, da stehendes Wasser ins Holz einziehen und es nachhaltig schädigen kann!

Hinweis: Verzichten Sie bei der Reinigung Ihres Holzbodens auf die Verwendung von Microfaser Tüchern, da diese wie feines Schmirgelpapier wirken, wodurch Ihr Boden mit der Zeit matt und stumpf wirken kann.

 

Nachseifen

Bei gelaugten Böden empfiehlt es sich in regelmäßigen Abständen den Boden mit Holzbodenseife zu wischen, um die Seifenschicht, die sich mit der Zeit abträgt, zu erneuern. Entfernen Sie dafür zunächst gröbere Verschmutzungen mit einem feuchten Lappen, um sie nicht unter der neuen Seifenschicht einzuschließen.

 

Nachölen und -wachsen

Auch geölte und gewachste Böden lassen sich bei gröberen Verschmutzungen gut mit Holzbodenseife reinigen, doch benötigen Sie in regelmäßigen Abständen eine Nachölung bzw. eine neue Wachsschicht. Dafür muss der feine Schutzfilm, der durch die Verwendung der Holzbodenseife entstanden ist, wieder abgetragen werden. Bei Ihrem Holzfachhändler erhalten Sie hierfür spezielle Reiniger. Nachdem Sie die Seifenschicht entfernt haben und das Holz wieder getrocknet ist, können Sie mit der Nachölung bzw. dem erneuten Wachsen des Bodens beginnen. Dafür verwenden Sie spezielle Pflegeöle und –wachse, die sich leichter verteilen und auspolieren lassen.

 

Vorbeugen mit Lackschutzmitteln

Die Pflege von lackierten Böden gestaltet sich einfacher. Zwar sollten Sie auch bei einem lackierten Boden darauf achten, dass sich beim Wischen keine Pfützen bilden, doch verträgt er schon ein wenig mehr, als geseifte, geölte oder gewachste Böden. Um ihn zu reinigen, verwenden Sie nur lösungsmittelfreie Putzmittel, die Sie in reichlich Wasser verdünnen. Wischen Sie anschließend noch einmal mit klarem Wasser nach. Um die Lackschicht zu schonen, empfiehlt es sich ab und an ein Lackpflegemittel aufzutragen, das einen dünnen Schutzfilm über dem Lack ausbildet und damit zusätzlich vor Abnutzung schützt.

Befolgen Sie unsere Ratschläge, werden Sie viele Jahre Freude an Ihrem selbstrestaurierten Dielenboden haben!

Sie haben Ihren Boden eigenhängig restauriert? Unsere Reihe „Restauration von alten Dielenböden“ hat Sie dazu inspiriert? Dann senden Sie uns doch gerne ein paar Bilder von Ihrem neuen Schmuckstück zu!

 

Das Schmuckstück unter dem Teppich: Wie restauriere ich meinen alten Dielenboden? [Teil 2]

Written by holzland-admin on März 7th, 2016. Posted in Allgemein

Im ersten Teil unserer Reihe „Restauration von alten Dielenböden“ haben wir uns eingehend mit dem richtigen Abschleifen des Bodens beschäftigt. Zugegeben, es war der lauteste, staubigste und kraftraubendste Teil der Arbeit, wenden wir uns also nun dem kreativen Teil, der Oberflächenbehandlung, zu. Entscheiden Sie selbst, wie Sie mit Beize, Lauge, Öl, Wachs oder Lack Ihren Boden gestalten wollen.

Zweiter Schritt – Auftragen des Neuen

Beizen: Beim Beizen reagiert der Stoff Lignin in den Zellen des Holzes mit dem Beizmittel. Besonders gut geeignet für diese Technik sind deshalb Nadelhölzer, da sie zwischen zwei und sieben Prozent mehr Lignin enthalten als Laubbäume. Durch das Beizen wird die Maserung des Holzes besonders gut hervorgehoben. Da jedes Holz anders mit Beizmitteln reagiert, testen Sie zunächst an einem unbehandelten Kantholz aus der gleichen Holzart den Effekt der Beize. Bedenken Sie, dass gebeiztes Holz, um vor Schmutz und Nässe geschützt zu sein, anschließend noch mit Öl, Wachs oder Lack imprägniert bzw. versiegelt werden muss.

Wichtiger Hinweis: Verwenden Sie beim Beizen keine Pinsel mit Metallklammern, da das Metall von der Beize angegriffen wird und der durch Oxidation entstehende Rost zu Farbfehlern auf dem behandelten Holz führen kann. Im Bau- oder Holzfachmarkt erhalten Sie spezielle Beizpinsel, die ohne Metallklammern zur Fixierung der Borsten auskommen.

Färben: Das Färben wird mitunter fälschlicher Weise als Farbstoffbeize bezeichnet, wobei es sich, chemisch gesehen, nicht um eine Beize handelt. Vielmehr dringen die, in Wasser oder Alkohol gelösten, Farbpigmente des Färbemittels ins Holz ein, ohne dass es dabei zu einer chemischen Reaktion kommt. Durch das Einfärben entsteht jedoch ein ähnlicher Effekt wie beim Beizen: Indem die helleren Bereiche des Frühholzes die Farbpigmente besser aufnehmen, als die dunkleren Linien des Spätholzes, wird die natürliche Maserung des Holzes hervorgehoben. Allerdings erscheint hierbei ein „Negativbild“ der Maserung. Die ursprünglich dunkleren Bereiche des Spätholzes erscheinen nun heller, als die eigentlich hellen Linien des Frühholzes. Die Maserung hat sich in den Farbverhältnissen umgekehrt. Möchten Sie die natürliche Farbgebung der Maserung beibehalten, eignet sich die Beize also besser, als das Färben. Dafür ist das Färben für sämtliche Holzarten geeignet, während der Effekt der Beize bei ligninarmen Hölzern nur sehr gering ausfällt.

Tipp: Sowohl das Beizen als auch das Färben bieten die Möglichkeit Farbunterschiede zwischen alten und erneuerten Dielen auszugleichen und eine einheitliche Farbgestaltung des Bodens zu erzeugen.

Laugen: Aus dem skandinavischen Raum stammt die Technik des Laugens. Die Besonderheit dieser Technik besteht in dem gezielten Ausbleichen des Holzes. Zunächst wird Natronlauge auf das Holz aufgetragen. So vorbereitet wird im zweiten Schritt das Holz mit mehreren Schichten Seife überzogen, die in die oberen Holzfasern eindringt und dabei einen wasserabweisenden Film bildet. Dieser Seifenfilm schützt das Holz vor Verschmutzung und Austrocknung. Anders als beim Färben oder Beizen bedarf es beim Laugen keiner weiteren Imprägnierung oder Versiegelung. Besonders gut geeignet ist diese Methode für helle Hölzer, wie Kiefer oder Fichte.

Wichtiger Hinweis: Verwenden Sie beim Auftragen der Lauge stets eine Schutzbrille und Handschuhe. Lüften Sie nach der Anwendung den Raum gut durch, da die Lauge Augen und Haut reizen kann.

Ölen: Das Ölen dient genauso wie das Wachsen dazu, das Holz zu imprägnieren. Dabei wird ein aushärtendes Öl, beispielsweise Leinöl, auf das Holz aufgetragen. Dieser Vorgang muss zwei bis drei Mal wiederholt werden, damit das Öl auch wirklich tief genug in das Holz einziehen kann. Überschüssiges Öl können Sie mit einem Lappen einfach wieder entfernen. Durch das Öl wird das Holz wasserabweisend, bleibt aber im Gegensatz zu lackiertem Holz atmungsaktiv. Ein wesentlicher Vorteil von geölten Böden besteht in der Möglichkeit, Schäden lokal beheben zu können, d.h. das Holz kann an der entsprechenden Stelle abgeschliffen und wieder neu geölt werden, der Boden muss also nicht im Ganzen abgeschliffen und neu versiegelt werden, wie es bei lackierten Böden der Fall ist.

Wachsen: Das Wachsen von Böden funktioniert ähnlich wie das Ölen, allerdings dringt das Wachs nicht so tief in das Holz ein, sondern bildet eine dünne Schicht, die auf dem Holz aufliegt. Atmungsaktiv bleibt das Holz dennoch. Mit Hilfe von sogenannten Dekorwachsen, die Farbpigmente enthalten und meist aus einer Öl-Wachs-Mischung bestehen, lässt sich das Holz farblich gestalten. Tragen Sie dafür zwei bis drei Schichten Dekorwachs auf das Holz auf und versiegeln Sie den Boden anschließend mit transparentem Hartwachs. Beachten Sie jedoch, dass, anders als beim Beizen oder Färben, Dekorwachse die Maserung des Holzes nicht hervorheben, sondern sie mit jeder aufgetragenen Schicht ein wenig mehr verdecken. Wenn Sie also den ursprünglichen Farbton samt Maserung erhalten wollen, versiegeln Sie das Holz einfach mit zwei bis drei Schichten Hartwachs.

Lackieren: Bei gebeizten, gefärbten und nicht vorbehandelten Böden bedarf es noch einer Versiegelung mit Lack, die das Holz vor Wasserschäden, Verschmutzung und Abnutzung schützt. Geölte Böden können Sie mit Lacken auf Ölbasis noch zusätzlich vor Beschädigungen schützen. Beim Lackieren des Bodens empfiehlt es sich den Pinsel mit der Maserung zu führen und dabei vom Licht weg zu arbeiten, da Sie so kleinste Fehler sofort erkennen und ausbessern können.

Tipp: Schleifen Sie zwischen den einzelnen Lackschichten die Oberfläche noch einmal an. Das macht zwar ein bisschen mehr Arbeit, doch erzielen Sie so ein ebenmäßigeres Ergebnis der Lackschichten!

Dann bis zum nächsten Mal, wenn wir uns hier im letzten Teil unserer Reihe „Restauration von alten Dielenböden“ mit der richtigen Pflege Ihres neuen Schmuckstücks beschäftigen!

Hat Ihnen der kurze Einblick weiter geholfen oder haben Sie noch Fragen? Wie beantworten Sie gerne! Schreiben Sie uns einfach an!

Das Schmuckstück unter dem Teppich: Wie restauriere ich meinen alten Dielenboden?

Written by holzland-admin on Februar 29th, 2016. Posted in Allgemein

Sie haben beim Renovieren unter Ihrem Teppich den alten Dielenboden wiederentdeckt und spielen nun mit dem Gedanken ihn aufzuarbeiten, anstatt ihn wieder unter einem Teppich verschwinden zu lassen? Wissen aber nicht so genau, wie Sie das angehen sollen? Dann finden Sie bei uns Antworten. In unserem dreiteiligen Bericht zum Thema „Restauration von alten Dielenböden“ beschäftigen wir uns eingehend mit den wichtigsten Fragen, die sich rund um das Thema Restauration von Massivholzböden ergeben können. Im ersten Teil unserer Reihe wollen wir uns mit den Vorbereitungen und dem ersten Schritt – dem Abschleifen des Bodens –befassen. Im zweiten Teil werden wir Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten der Oberflächengestaltung vorstellen und im dritten und letzten Teil setzen wir uns mit der richtigen Pflege von Holzböden auseinander, damit Ihnen ihr neu aufgearbeitetes Schmuckstück auch so lange wie möglich erhalten bleibt!

 

Vorbereitungen

Überprüfen Sie zunächst, ob die alten Dielen für eine Aufarbeitung noch brauchbar sind, d.h. sie dürfen weder Wasser gezogen haben, noch von Schädlingen befallen sein. Haben sie Feuchtigkeit gezogen, erscheinen sie morsch oder sind sie von Schimmelpilzen befallen, tauschen Sie die entsprechenden Dielen aus und machen sich umgehend die Suche nach der Ursache. Erst wenn diese behoben ist, lohnt es sich mit der eigentlichen Arbeit anzufangen. Ziehen Sie wenn nötig einen Fachmann zu Rate, der Ihnen genaue Auskunft über den Zustand Ihres Bodens geben kann.

Benötigte Materialien und Hilfsmittel: Atemschutzmaske, Heißluftfön, Spachtel, Walzen- oder Bandschleifmaschine, Tellerschleifmaschine, Kanten- oder Bandschleifer, Schleifpapier mit grober Körnung (beispielsweise 40er), Schleifpapier mit feiner Körnung (beispielsweise 80er) und Schleifpapier für den Feinschliff (120er Körnung)

 

Erster Schritt – Abtragen des Alten

Eignet sich Ihr Boden zur Aufarbeitung, tragen Sie zunächst mit einem Heißluftfön und einem Spachtel die alten Farb- und Lackschichten ab. Nachdem Sie das Holz von den Altlasten befreit haben, versenken Sie gegebenenfalls herausragende Schrauben und Nägel, um Schleifmaschine oder Hobel im anschließenden Arbeitsschritt nicht zu beschädigen. Bearbeiten Sie nun das Holz mit einem Hobel oder einer Walzen- bzw. Bandschleifmaschine, die Sie sich im Baumarkt oder bei einem Holzfachhändler in Ihrer Nähe günstig leihen können. Verwenden Sie für die ersten zwei bis drei Schleifgänge grobes Schleifpapier – beispielsweise 40er Körnung. So gleichen Sie Unebenheiten im Holz aus. Achten Sie darauf gleichmäßig und immer schräg zum Dielenverlauf zu schleifen und nicht zu lange an derselben Stelle zu verweilen, da sich sonst weitere Unebenheiten ergeben können, die nur schwer wieder auszugleichen sind. Notfalls ziehen Sie auch hier lieber einen Fachmann heran, um den Zustand Ihres Bodens nicht unnötig zu verschlechtern. Für die Ecken empfiehlt es sich einen Kanten- oder Bandschleifer zu verwenden, da die großen Schleifmaschinen nicht bis in die Ecken reichen. Auf den Grobschliff folgt der Feinschliff. Dafür verwenden Sie ein Tellerschleifgerät mit feinem Schleifpapier – beispielsweise 80er Körnung. Beim Feinschleifen folgen Sie dem Dielenverlauf. Die Ecken, die sie nicht erreichen, bearbeiten Sie in kreisenden Bewegungen mit dem Kantenschleifer. Mit dem sogenannten Polierschliff schließen Sie Ihre Arbeit ab. Dafür eignet sich Schleifpapier mit einer 120er Körnung. Verwenden Sie wieder die Tellerschleifmaschine und den Kantenschleifer für die Ecken. Folgen Sie auch hier wieder dem Dielenverlauf, so gleichen Sie die restlichen Unebenheiten aus und bereiten den Boden für die anschließende Versiegelung vor.

Wichtiger Hinweis: Tragen Sie beim Schleifen immer eine Atemschutzmaske, da sonst feine Holz- und Lackpartikel in die Lunge geraten und sie schwer schädigen könnten!